FDA

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Die Vorschriften der U.S.-amerikanischen Food and Drug Administration in Washington D.C. gehören zu den ältesten systematisch-juristischen Kodifizierungen über Materialien im Kontakt mit Lebensmitteln. Dieser evolutionäre Ansatz zeigt sich auch in den einzelnen Regelungen.

Anders als in Europa sich die Normen des FDA CFR (Code of Federal Regulations) entscheidend von der allgemein-juristischen Praxis geprägt. Die Dokumentation der relevanten Vorschriften nimmt im Vergleich einen grösseren Raum ein und erreicht Buchform.

Verschiedene Materialien werden aus dem offensichtlich gefahrlosen Gebrauch auch ohne toxikologische Gutachten erlaubt. Hier gilt die GRAS-Regelung (GRAS status – Generally Regarded as Safe). Ebenso geniessen traditionell verwendete Kontaktstoffe durch den Prior Sanction Letter dieses Privileg. TOR – Threshold of Regulation ist die letzte Möglichkeit migrierende Substanzen nach dem etablierten System zu qualifizieren.

Neben den kodierten Stofflisten und den oben genannten Alternativen ist mit dem Food Contact Notification System FCN für die Industrie eine zweite Säule geschaffen worden, die es Verpackungsherstellern und Vorproduktproduzenten erlaubt neue Substanzen hinsichtlich ihrer Toxizität kurzfristig von der Behörde bewerten zu lassen und sich ein Recht auf Alleinverwendung zu sichern.

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