EuPIA Ausschlussliste
EuPIA Ausschlussliste Die ehemals CEPE Ausschlussliste beansprucht im Gegensatz zu ihren nationalen Vorgängern wie der Negativliste des Deutschen Druckverbandes Gültigkeit auch auf europäischer Ebene. Sie soll verhindern, dass verschiedene als toxisch deklarierte Substanzen und Substanzgruppen in Druckfarben Verwendung finden. Unter toxisch sind u.a. krebserregende, frucht- oder erbgutschädigende Chemikalien zu verstehen sowie in Gefahrstoff- und Zubereitungsrichtlinien genannten Substanzen. Weiterhin werden in der EuPIA-Liste Pigmente auf Schwermetallbasis ausgeschlossen. Innerhalb der EU haben sich alle EuPIA-Mitglieder (European Printing Inks Association, europäischer Verband für Druckfarben) zur Nicht-Verwendung der in der Liste aufgeführten Stoffe verpflichtet. Nichtmitglieder sind eingeladen der Verzichtserklärung freiwillig beizutreten. Für die Konformität von Druckfarben bietet die EuPIA ihre Guideline an. Diese enthält detaillierte Vorgaben für die Auswahl von Rohstoffen zur Herstellung von Druckfarben für Lebensmittelverpackungen. Bestellen Sie hier unsere Gratis-Information zur Verpackungsbewertung v.a. für kleine und mittlere Unternehmen oder führen Sie hier einen kostenlosen Online-Check ihres Konformitätssystems durch. Opt in CMR Gefahrstoffrichtlinie 67/548/EWG und der Zubereitungsrichtlinie 1999/45/EC als sehr giftig (T+) oder giftig (T) Pigmente und andere Verbindungen, basierend auf: Antimon, Arsen, Cadmium, Chrom(VI), Blei, Quecksilber, Selen. Der Einsatz bestimmter Farbstoffe, Lösemittel, Weichmacher und verschiedener andere Substanzen – die in der EuPIA Ausschlussliste beschrieben werden – ist ebenfalls ausgeschlossen. Erfahren Sie mehr hier.